Meine Pon Hündin Lilli war im Jahr 2001 die Namensgeberin für meinen Zuchtnamen

 
"of Lillipons Rainbow".

 

Diesen Zwingernamen habe ich 2003 bei der FCI international schützen lassen. Es gibt diesen Zuchtnamen deshalb nur
1 x unter deutschen und internationalen Züchtern. In Erinnerung an meine süße PON Hündin Lilli werde ich diesen Zuchtnamen weiter führen. 


Von 2004 - 2008 züchtete ich mit Lilli im Allgemeinen Klub für polnische Hunderassen drei PON Würfe. Der APH gehört zum VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen). 

 

Durch Luzie, meine erste Havaneser Hündin, trat ich 2014 in den Verband Deutscher Kleinhundezüchter VK e.V. ein.
Der VK gehört ebenfalls dem VDH und der FCI an. 

Aufzucht der Havaneser Welpen:
Meine Welpen kommen bei mir im Schlafzimmer zur Welt. Das ist der Ort an dem sich die Mutterhündin am besten entspannen kann und sich absolut sicher fühlt. Wo im Zimmer sie ihren ersten Welpen werfen will entscheidet die Hündin selbst. Meistens auf ihrem gewohnten Schlafplatz neben dem die Wurfkiste steht. Nachdem Welpe Nummer eins auf der Welt ist werden Mutter und Baby in die Wurfkiste verlegt wo dann die Geschwister zur Welt kommen. Nach den ersten 7 Tagen im Schlafzimmer ziehen die Welpen ins Wohnzimmer um. Damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Die noch blinden und tauben Welpen erleben die ersten Umweltzreize was ihrer Entwicklung sehr gut tut. Trotzdem haben sie auch im Wohnzimmer absolute Ruhe bis sie mit ca. 2 Wochen die Augen und Ohren öffnen. 
Nach ca. 3 Wochen wird meine Mutterhündin beim Säugen unterstützt indem die Welpen zu gefüttert werden. Das ist auch nötig, denn ab etwa der 4. Lebenswoche
sättigt die Muttermilch alleine nicht mehr ausreichend.  
Die seit ein paar Jahren in Mode gekommene Ziegenmilch lehne ich als Aufzuchtmilch für Hundewlepen ab. Zumal sie meinen Havaneser Welpen auch überhaupt nicht geschmeckt hat. Und ich denke die Kleinen wissen warum sie die Milch einer anderen Tierart nicht trinken mögen. 

Die Lillipon Welpen erhalten als erste Zufütterung einen so genannten "Starterbrei" und Welpenaufzuchtmilch. Sie lernen mit etwa 6 Wochen rohes Fleisch als Nahrung kennen und alles was ihnen sonst noch schmeckt und für Welpen bekömmlich ist. 
Später, so etwa mit 8 Wochen, werden die Hundewelpen dann überwiegend mit einem Premium Welpentrockenfutter und Nassfutter gefüttert. 
Havaneser Welpen sind nicht so schnell in ihrer körperlichen Entwicklung wie z.B. die größeren PON Welpen. Deshalb dürfen die Havi Babys bei mir auch erst ab der 5. Lebenswoche Besuch bekommen.  
Die Lillipon Welpen werden in der 9. Lebenswoche vom Tierarzt geimpft und gechipt. Danach bleiben die Zwerge noch mindestens 10 Tage bei ihrer Mutti. Damit die Impfung von jedem Welpen in Ruhe verarbeitet werden kann.
Die Abgabe der Lillipon Welpen erfolgt ab der 11. Lebenswoche, je nach Entwicklung des einzelnen Welpen. 
Bevor die Welpen aber ausziehen dürfen begutachtet der Zuchtwart meines Zuchtvereins den Wurf. Die fest gehaltenen Welpendaten gehen dann an den Zuchtverein um die Ahnentafeln aus zu stellen Die Ahnentafel, der Ausweis der Welpen, wird den neuen Welpenbesitzern ein paar Wochen später zu geschickt.

Beim Auszug bekommen meine Hundebabies ein kleines Startpaket mit. Neben dem Impfpass und meinen gesammelten Welpeninfos "Tipps für den Anfang",  gehört ein kleines Hundegeschirr, eine kleine Leine, ein Spielzeug und ein Schnuffeltuch zur Grundausrüstung. Das gewohnte Futter für die ersten Tage und sonstige Kleinigkeiten liegen dem Welpenpaket ebenfalls bei. Ein USB-Stick mit den Fotos der Aufzucht des Welpen rundet das Startpaket ab. 


Es ist für mich selbstverständlich, dass ich als Züchter die neuen Welpen-Eltern mit Rat und manchmal auch Tat weiter begleite und unterstütze. Und ich freue mich über jedes Foto das mir die neuen Familien meiner ausgezogenen Welpen schicken. Dabei sind schon sehr schöne und langjährige Freundschaften zu den neuen Hundefamilien entstanden. 

Meine Havaneserin Luzie hat sich in 2 Würfen mit insgesamt 14 Welpen als hervorragende Zuchthündin bewährt. Sie war 2016 beim A-Wurf und 2019 mit dem B-Wurf eine instinktsichere, liebevolle und sehr glückliche Hundemutti.
Alle Welpen haben sich dank ihrer Fürsorge prächtig entwickelt und sind zu schönen Havanersern heran gewachsen. Und aus jedem Wurf durfte eine von Luzies Töchtern bei uns bleiben.
 

Kynologische Fortbildungen:  durch Corona bis auf weiteres keine Fortbildungen 

Um als Züchterin auf dem neuesten kynologischen Stand zu sein besuche ich immer wieder Zuchtseminare, die speziell für Züchter angeboten werden. Als Tierheilpraktikerin habe ich außerdem die besten Voraussetzungen um meine Zuchthündin während der Trächtigkeit, der Geburt und später die Welpen homöopathisch zu begleiten.

Züchten heißt für uns Züchter einhalten strenger Richtlinien und Auflagen zum Wohle unserer Zuchthunde. 

 

Schon meine PON Hündinnen wurden vor dem Zuchteinsatz auf verschiedene vererbbare Krankheiten untersucht. Zum Beispiel auf Hüftdysplasie (HD) durch eine Röntgenuntersuchung, eine Herzultraschall Untersuchung um die Herzerkrankung Ductus arteriosus Botalli (PDA) aus zu schließen, sowie einen Augentest von einem DOK-Augentierarzt (Dortmunder Kreis).  

Im September 2015 erhielt meine Havaneser Hündin Luzie ihre Zuchtzulassung im VK e.V. Für die Zuchtzulassung wurden Luzies Knie beidseitig auf Patellaluxation untersucht. Luzie hat Patella 0/0, beide Knie sind frei von Luxation. Auch bei Luzie wurde ein Augentest von einem
DOK-Augentierarzt durchgeführt. Luzies Augen sind beidseitig gesund und frei von vererbten Augenkrankheiten. 

Im Sommer 2020 wurde Beany für ihre Zuchtzulassungsprüfung auf Patella Luxation und vererbte Augenerkrankungen von spezialisierten Tierärzten untersucht. Und auch bei Beany ergaben alle Untersuchungen ein hervorragendes Ergebnis. Damit wird sicher gestellt, dass auch in Zukunft nur gesunde Hunde in meiner Lillipon Havaneser Zucht zum Zuchteinsatz kommen.

 

hier geht es zur Fotoseite der Havaneser B-Welpen von 2019

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© Katja Schmieder